Wofür steht K12?

K12 steht für die “gute” Bakterienart Streptokokken Salivarius K12

Bei Streptococcus Salivarius K12 handelt es sich um probiotische Streptokokken (streptococcus salivarius K12), die durch ihre förderlichen Eigenschaften u.a. dazu beitragen, eine gesunde Mundflora aufzubauen. Studien haben belegt, dass der Stamm Streptococcus salivarius K12 bestimmte Moleküle herstellt, die eine antiobiotische Wirkung zeigen. Die folglich ausgesonderter Bakteriocine verdrängen andere, “schädliche” Mikroorganismen und helfen dabei z.B vor Parodontose zu schützen, eine gesunde Mundflora aufzubauen und nicht zuletzt proaktiv vor Krankheitskeimen zu schützen, die die Ursache für Halzentzündungen (Halsschmerzen) sein können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier  oder unter unserer Rubrik  TV & Wissenschaft.

Die als Probiotika genutzten Stämme (Streptococcus salivarius K12) sind wissenschaftlich gut untersucht und als ungefählich eingestuft. Sie kommen in natürlicher Form im Menschen vor.

Wirkstoffbeschreibung

Sicherlich geht es Ihnen wie vielen Europäern, wenn sie mit den Begriffen stroptococcus salivarius oder auch der Tatsache konfrontiert werden, dass ein Bakterium u.a. antibiotische Wirkungen im Mundraum hervorrufen soll. Sie sind zunächst skeptisch!

Daher folgt nun ein kleiner Ausflug in die Wissenschaft, um einmal nahezulegen, wie das Bakterium stroptococcus salivarius wirkt.

Zunächst einmal ein kleiner Zeitsprung in die Vergangenheit: In den 1980er Jahren startete Prof. Dr. John Tagg von der Universität Otago in Neuseeland, damals noch als Pionier auf diesem Gebiet, seine Studien bezüglich dem besagten Bakterium. Schnell fand er heraus, dass Kinder , welche signifikant selten krank werden, besonders häufig das Bakterium stroptococcus salivarius im Mundbereich aufwiesen. Dieses Baktrium stellt eine Form von natürlicher Mundflora dar. Das Bakterium selber produziert wiederum das Eiweißmolekül K12 (engl.: Bakteriocin Like Inhibitory Substances). Langzeitstudien an neuseeländischen Kindern zeigen, dass jene mit ausreichend vielen K12-Molekülen im Mund- und Rachenbereich u.a. weniger Halsschmerzen und Karies (siehe Kategorie „Karies“ und „Halsschmerzen“)  haben oder allg. seltener erkrankt sind (an dieser Stelle sei auch auf unsere Kategorie „TV und Wissenschaft“ verwiesen). Von nun war also klar: K12 hat antibiotische Wirkungen und sollte möglichst häufig im Mund- und Rachenraum vertreten sein.

Durch die gezielte Isolation von K12 leistete Prof. Dr. John Tagg wahre Pionierarbeit. Weitere positive Eigenschaften konnten so festgestellt werden: Als wertvollste für den erwachsenen Menschen ist hier sicherlich die Bekämpfung von Mundgeruch zu nennen (siehe Kategorie „Mundgeruch“). Denn durch das Vorhandensein von K12 im Mund- und Rachenraum wird die natürliche Mundflora gestärkt, sowie das Ausbreiten von Mundgeruch verursachenden Bakterien unterbunden. K12 wirkt somit wie ein Riegel für „schlechte“ Bakterien, welche sich überproportional viel in Mund- und Rachenräumen von Menschen mit Mundgeruch, Karies und Halsschmerzen aufhalten.

Doch wo ist nun der Unterschied zum handelsüblichen Antibiotikum?

Ganz einfach: K12 wirkt nur auf die schlechten Bakterien ein, wohingegen ein handelsübliches Antibiotikum sowohl die schlechten als auch die guten Bakterien angreift. Weniger gute Bakterien bedeutet im Umkehrschluss jedoch wiederum, dass geringerer Schutz vor schlechten Bakterien besteht. Gerade hier zeigt sich sehr deutlich das überragende Potential von K12.

All diese positiven Eigenschaften von K12 wurden nun in den diversen Produkten qualitativ hochwertig verarbeitet, so dass sie in voller Gänze wirken können. Auf dem neuseeländischen, amerikanischen oder auch irischen Markt ist K12 schön längst gesellschaftlich etabliert und problemlos erhältlich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis dies u.a. auch in Deutschland der Fall sein wird.

Bis dahin können Sie Ihre persönlichen K12-Produkte bequem bei uns bestellen.


Produktsicherheit

Food and Drug Administration (FDA) –  GRAS-Status-Juli 2011

Im Juli 2011 erreicht „Technologies Limited“ einen bedeutenden Meilenstein mit seinen oralen probiotischen K12 Produkten. Durch den Erwerb des GRAS-Status, ist es ermöglicht die probiotischen Kulturen in Lebensmitteln zu verwenden. (In den USA)

Die US Food and Drug Administration (FDA) verlangt, dass alle Inhaltsstoffe welche in Lebensmitteln bei der Herstellung verwendet werden, um einen Standard für die Sicherheit zu erhalten, die als GRAS (Allgemein als sicher eingestuft) bezeichnet wird.

Bis Juli 2011 konnte die  Firma K12 nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, aber jetzt nach dem Erhalt der GRAS-Status, hat das Unternehmen erweiterte Marktchancen, weil das Produkt auch in Lebensmitteln verwendet werden darf.

Das Programm dauerte zwei Jahre, um den GRAS- Status zu erreichen. Die von der FDA zugelassene Verfahren werden mit einem unabhängigen Gremium von weltweit führenden Experten in Disziplinen wie Mikrobiologie und Toxikologie eingesetzt, um alle Kriterien der Sicherheit und Tauglichkeit des Produktes K12 zu überprüfen.

Die probiotischen K12 Kulturen sind bereits als Lebensmittelzutat in Australien und Neuseeland zugelassen.

Ist es für Kinder sicher?
Lutschtabletten sind nicht sicher für Kinder unter 3 Jahren wegen der Erstickungsgefahr. Produkte in Form von Pulver sind für Kinder über 12 Monate sicher.

Ist K12 für Schwangere unbedenklich?
Vor der Einnahme von K12 sollten schwangere Frauen Ihren Hausarzt konsultieren. Streptococcus salivarius ist im Organismus weit verbreitet. Professor John Tagg und sein Team von Forschern an der neuseeländischen University of Otago erproben derzeit, ob schwangere Frauen, die K12 oral in den letzten Wochen der Schwangerschaft konsumiert haben, zur K12 Übertragung auf ihr Baby führt. Die Hoffnung ist, dass dieser dann das Baby mit einer günstigen Bevölkerung von Streptococcus salivarius K12 von Geburt an überträgt, die dann das ganze Leben lang Vorteile mit sich bringt.

Ausschuß für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) ABAS-UA 4: Einstufung Biologischer Arbeitsstoffe

  • Protokoll der 12. Sitzung de ABAS-UA 4
Ort: Frankfurt/Main, Verband der Chemischem Industrie (VCI),
  • Karlsstraße 21
Termin: 09 April 2003 Zeit: 10:30 -15:00 Uhr Teilnehmer: s. Anlage 1
  • Resolution 135 / Herabstufung von Streptococcus salivarius ssp. salivarius K12

Vortrag von Herrn Professor Conrads (Aachen). Es wurden die Gattung Streptococcus und einzelne Spezies in biologischen, epidemiologischen und klinischen Daten vorgestellt. Es folgen die Einstufungskriterien von S. salivariusssp. salivarius. Die Anregung des Vortsitzenden, die Einstufung dieser Art in RG 2 generell zu überdenken findet keine ausreichende Unterstützung. Danach wird insbesondere der Stamm K12 betrachtet, der aus der Mundflora eines gesunden Menschen isoliert wurde und ein Bacteriocin erzeugt, das S. pyogenes inhibiert und damit einer Pyogenes-Infektion vorbeugt. Nach artizieller Kolonisierung des Mundes (z. B. Tablette = lyophilisierte Bakterien aus Neuseeland) verschwindet er wieder binnen 6-12 Monate. Gegenangezeigt ist allerdings eine Immunsuppression. Nach eigenen Umfragen unter deutschen Testpraxen aus früheren Jahren (Fragebögen liegen vor) kann es jedoch in Einzelfällen zu einer Unverträglichkeit oder Reizung kommen; zudem sollte bei Immunsuppremierten bzw. auch Schwangeren Vorsicht geboten sein beim Einsatz von 100 Mio Keimen pro Tablette. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass S. salivarius nur sehr selten opportunistisch infektiös ist und somit bei immunkompetenten Individuen und bei Beachtung der geforderten klinischen Hygiene keine Gefahr darstellt.

Unter Bewertung der vorgelegten Daten einschließlich der notwendigen Vorbehandlung mit Chlorhexidin als Voraussetzung für eine Ansiedelung, damit der Stamm K12 nicht nur kolonisiert, sondern auch persistiert, sieht der ABAS-UA 4 keine Probleme, den Stamm K12 in Risikogruppe 1 umzustufen.

 

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